ZERTIFIZIERTES Vertrauen.
Die Rotarex FireDETEC Löschanlagen sind alle durch einen oder mehrere der folgenden Standards zertifiziert: FM 5600, UL 2166, LPS 1223, SPCR 183.
Jede Produktzertifizierung ist klar gekennzeichnet.

UL
Underwriters Laboratories Inc. (UL) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die Prüfnormen verfasst, Produkte auf ihre Sicherheit prüft und diese zertifiziert. UL betreibt eine dedizierte Brandschutzabteilung, die verschiedenste Produkte auf ihre Erfüllung der Anforderungen der zutreffenden Standards der National Fire Protection Association (NFPA) prüft. Die Organisation gilt als der branchenweit flächendeckendste und wichtigste Gutachter für Brandschutzausrüstung. UL ist eine international anerkannte Organisation, die einen schnellen Zugang zu Weltmärkten bietet und sich an den meisten Zulassungsprogrammen für Europa, Asien, Nordamerika und Südamerika beteiligt.

VdS
Das Zulassungsverfahren VdS 2344 wird in erster Linie für Produkte (Komponenten, Geräte und Systeme) aus dem Bereich der Brandschutz- und Sicherheitstechnologie angeboten. VdS ist von der Deutschen Akkreditierungsstelle Technik (DATech) gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 für die Prüfung von Produkten und gemäß DIN EN 45011 für die Zertifizierung von Produkten akkreditiert. Die VdS gilt als eine der anspruchsvollsten Organisationen in ganz Europa (insbesondere im Bereich des Brandschutzes).
Alle Systemkomponenten, die für einen reibungslosen Betrieb innerhalb eines Systems zusammenarbeiten, müssen von der VdS zugelassen sein. In der Regel setzt sich das Zulassungsverfahren aus einer Prüfung durch die VdS-Labore (eine sogenannte Typprüfung) und einer Zertifizierung durch die VdS-Zulassungsstelle zusammen.

LPCB
Das Loss Prevention Certification Board (LPCB) ist eine internationale Zertifizierungsstelle mit Sitz im Vereinigten Königreich, die auf die Bereiche Sicherheit und Brandschutz spezialisiert ist.
Das LPCB-Zulassungsverfahren umfasst die Beurteilung und Prüfung von Produkten, wodurch sichergestellt wird, dass diese den Qualitätsstandards genügen. Die Zulassung von Produkten basiert in der Regel auf Prüfungen, die von den Testlaboren des LPCB durchgeführt werden. Diese Zulassung wird anhand von regelmäßigen Überprüfungen erneuert, um gewährleisten zu können, dass das Produkt die Zulassungskriterien auch weiterhin erfüllt.
Sobald sich das LPCB davon überzeugt hat, dass ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen den geforderten Standards gerecht wird, stellt es ein Zertifikat aus und führt das jeweilige Produkt, die Dienstleistung bzw. das Unternehmen im „Roten Buch“ auf. Dieses steht Planern und anderen Anwendern weltweit kostenfrei zur Verfügung. Das Rote Buch ist eine unerlässliche Quelle für Planer, Regulierungsbehörden, Konstrukteure und Endnutzer von Brand- und Sicherheitsprodukten und -dienstleistungen:
Planer, die sich für LPCB-zugelassene Produkte entscheiden, verringern die Brand- und Sicherheitsrisiken und beweisen eine angemessene Sorgfaltspflicht (der Einsatz zugelassener Produkte wird von Versicherern gefördert). Zudem lassen sich dadurch auch unnötige Ausgaben für ungeeignete Ausrüstung vermeiden. Auch die Suche nach und Beurteilung von geeigneten Produkten und Dienstleistungen geht mithilfe des Roten Buches schneller von der Hand.

FM Zulassungen
FM Global ist eine amerikanische Gegenseitigkeitsversicherungsgesellschaft mit Geschäftsstellen weltweit, die sich in erster Linie auf die Bereitstellung von Schadenverhütungsdienstleistungen für große globale Unternehmen auf dem Markt der Highly Protected Risk (HPR)-Sachversicherungen konzentriert. FM Global bietet weltweit industrielle und kommerzielle Produktzulassungs- und Prüfdienstleistungen durch FM Zulassungen an. Von FM Zulassungen zugelassene Produkte werden im Zulassungswegweiser, einem jährlich erscheinenden Handbuch, aufgelistet, was belegt, dass diese Produkte erfolgreich von FM Zulassungen gemäß anerkannter Standards für Leistung, Kennzeichnung, Produktionsanlagen und Qualitätssicherungsverfahren geprüft wurden.
Endnutzer, die sich auf FM-zugelassene Betriebsmittel verlassen, werden in der Regel als Personen angesehen, die eine angemessene Due-Diligence-Prüfung durchgeführt haben. Einige Versicherungsgesellschaften setzen für Kunden, die FM-zugelassene Geräte installieren, sogar die Versicherungsbeiträge herab.

RI.SE
SP Sveriges Tekniska Forskningsinstitut (Schwedens technisches Forschungsinstitut) ist eine internationale Forschungseinrichtung, die sich zu einem globalen Vorreiter im Bereich der Löschstandards für Fahrzeuge entwickelt hat. SP untersucht und testet das Verhalten von Werkstoffen und Produkten bei Bränden sowie Löschmittel und Brandschutzausrüstung.
Im Jahre 2013 erarbeitete das SP strenge neue Normen und Prüfprotokolle für Löschanlagen für Busmotoren. Diese werden unter der Bezeichnung SPCR 183 zusammengefasst und liegen derzeit der UNCE zur Prüfung vor, um über eine globale Einführung zu entscheiden. Zahlreiche Versicherungsgesellschaften verlangen bereits jetzt von Busunternehmen, SPCR 183- und SP-zugelassene Systeme in ihren Bussen zu installieren – und das bereits vor der Erlassung dieser anhängigen Rechtsvorschrift.
Anhand der Prüfprotokolle sollen die realen Busbetriebsbedingungen nachgebildet werden. Sie gelten als einige der am schwersten zu erfüllenden Normen. Das liegt insbesondere daran, dass sie bei der Prüfung der Korrosions- und Vibrationsbeständigkeit und der Löschleistung unter turbulenten Luftströmungsbedingungen weit über den Geltungsbereich anderer Normen hinausgehen. Mit ihnen soll Busunternehmen eine Möglichkeit geboten werden, die Leistung verschiedener auf dem Markt erhältlicher Systeme zu beurteilen, um so ermitteln zu können, welche Systeme wirklich zweckgerecht sind.

KGS – Korea Gas Safety Corporation
Die Korea Gas Safety Corporation (KGS) ist eine staatliche Prüfstelle, die dem Ministerium für Handel, Industrie und Energie (MOCIE) untersteht und die Fertigung und den Vertrieb von Druckgasanlagen regelt. Dabei befolgt sie in der Regel die Spezifikationen der ASME (American Society of Mechanical Engineers), erfordert jedoch des Weiteren eine Herstellerzulassung (Lizenz), die vom Ministerium für Handel, Industrie und Energie (MOCIE) ausgestellt wird.
Die KGS, deren Gründung und Funktionen sich von den drei Gasgesetzen – Gesetz über die sichere Verwaltung von Hochdruckgasen, Gesetz über die Sicherheit von Niederdruckgas und die Betriebsführung und das Gesetz zum Geschäft mit Stadtgas – ableiten, ist für die Erarbeitung von Entwürfen für die Verabschiedung oder Revision der drei genannten Gasgesetze verantwortlich.

Richtlinie 97/23/EG über Druckgeräte
Die Richtlinie 97/23/EG über Druckgeräte der EU diktiert die Normen für die Entwicklung und Fertigung von Druckgeräten („Druckgeräte“ bezeichnet Dampfkessel, Druckbehälter, Rohrleitungen, Sicherheitsventile sowie sonstige Komponenten und Baugruppen, die einer Druckbelastung ausgesetzt sind) mit einem Fassungsvermögen von durchschnittlich über einem Liter und einem Maximaldruck von mehr als 0.5 bar. Sie definiert darüber hinaus die Anforderungen an die Verwaltungsabläufe für die „Konformitätsbewertung“ von Druckgeräten zum Inverkehrbringen auf dem europäischen Markt ohne lokale rechtliche Hindernisse. Die Richtlinie ist seit dem 30. Mai 2002 im gesamten Wirtschaftsraum der Europäischen Union verbindlich. Im Vereinigten Königreich wurde sie unter dem Titel Pressure Equipment Regulations (PER) in Kraft gesetzt.
Jedes Produkt, das mit dem CE-Kennzeichen versehen ist, wurde von einem unabhängigen Labor auf die Erfüllung der Richtliniennormen geprüft und für konform befunden. Die Kennzeichnung verweist darauf, dass das Produkt „zweckgerecht“ ist.

Richtlinie über ortsbewegliche Druckgeräte (TPED)
Die Richtlinie 1999/36/EG über ortsbewegliche Druckgeräte, auch unter der Abkürzung TPED bekannt, zählt zu einer Reihe von Maßnahmen, die das ADR implementieren – das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße. Innerhalb der EU darf kein Druckbehälter transportiert werden, sofern er nicht mit der π-Kennzeichnung versehen ist. Diese verweist darauf, dass der Behälter von unabhängigen Laboren geprüft und für TPED-konform befunden wurde.

Department of Transportation
Jeder Druckgasbehälter, der innerhalb der Vereinigten Staaten transportiert wird, muss den Anforderungen der Bundesverordnung 49 CFR 173.301 genügen. Geregelt wird diese vom U.S. Department of Transportation (DOT, US-amerikanisches Verkehrsministerium). Die Vorschriften fordern, dass Gefahrenstoffe, welche die Definition eines Druckgases erfüllen, in Containern transportiert werden müssen, die bestimmten Auslegungsvorschriften und Leistungsanforderungen entsprechen, und dass die Container in den meisten Fällen mit vorgeschriebenen Druckentlastungsvorrichtungen ausgestattet sein müssen. Druckgasanlagen müssen klar mit DOT gekennzeichnet sein, was auf eine Erfüllung der DOT-Richtlinien verweist.







